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Der Weltklimabericht der Uno im Februar 2007 hat eine große Resonanz in den Medien erhalten. Dabei handelt es sich bei dem Bericht um keine wesentliche Neuheit. Schon seit Jahrzehnten ist bekannt, dass der C02-Ausstoss negative Auswirkungen auf das Klima hat bzw. haben wird. Eine Reduktion des C02-Ausstosses war schon damals eine unerlässliche Pflicht. Nichtsdestotrotz sind wir froh über die Reaktionen in vielen Ländern. Die Reduktion des C02-Ausstosses wird mittlerweile als eines der wichtigsten politischen Ziele angesehen.

Auch Du kannst mithelfen indem Du Deinen eigenen C02-Ausstoss reduzierst. Im folgenden findest Du ein paar Vorschläge dazu.

Bitte gestatte uns noch ein paar Anmerkung zu dem folgenden Text.

  • Bitte beachtet auch die eingefügt Links. Diese Links verweisen entweder an lokale Anbieter oder an den uns bekannten deutschlandweit renommiertesten Anbieter.
  • Die Themen sind sortiert vom größtem bis zum kleinsten Anteil am durchschnittlichen C02-Ausstoss. Angaben zum durchschnittlichen C02-Ausstoss lt. bayerisches Landesamt für Umwelt. (http://www.bayern.de/lfu/luft/co2_rechner/index.html)
  • Die Vorschläge sind sortiert von größtem bis zum geringsten C02-Einsparpotential.

Konsum/Industrie

Durchschnittlicher Anteil am CO2-Ausstoss in Deutschland ca. 26% bzw. ca. 2,7 Tonnen CO2/Bürger und Jahr.

Irgendwie überraschend, dass gerade Konsum/Industrie der Hauptfaktor ist, was den CO2-Ausstoss in Deutschland angeht. In den Medien wird äußerst wenig über das eigene Konsumverhalten gesprochen, es sei denn man spricht über Ernährung oder Stromverbrauch. Bei Konsum/Industrie geht es aber gerade nicht um diese Themen.

  1. Verzicht auf unnötige Produkte (C02-Einsparung 100%)
    Der beste Umweltschutz ist selbstverständlich die absolute Vermeidung des C02-Ausstosses. Dieser kann natürlich am besten erreicht werden, wenn man auf Produkte verzichtet, die man eigentlich nicht braucht. Jetzt stellt sich die Frage, was man eigentlich nicht braucht. Letztenendes kann das jeder nur für sich selbst entscheiden. Das ist für den einen dieses für den anderen jenes Produkt.

    weitere Vorteile: Konzentration auf wesentliche Lebensinhalte ("Weniger ist mehr"), Geld sparen
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  2. Einkauf von C02-armen Produkten (C02-Einsparung 0 - mehr als 100% bei Holz)
    Es ist schwierig zu ermitteln, welches Produkt nun tatsächlich wieviel weniger C02-Ausstoss verursacht. Im folgenden findet ihr also den C02-Ausstoss für verschiedene Rohstoffe (inkl. aller hierfür erforderlichen Prozesse) im nicht weiterverarbeiten Zustand. Alle Angaben ohne Recyling (siehe Punkt 7).
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    • Holz (massiv):              -1,910 KG C02 pro KG Holz.*
    • (Verpackungs-)Karton: -1,090 KG C02 pro KG Karton.*
    • Holzwolle:                     0,086 KG C02 pro KG Holzwolle.*
    • Papier:                          0,388 KG C02 pro KG Papier.*
    • Sperrholz:                     1,020 KG C02 pro KG Sperrholz.*
    • Stahlblech unverzinkt:   1,850 KG C02 pro KG Stahlblech unverzinkt.*
    • Stahlblech verzinkt:       2,390 KG CO2 pro KG Stahlblech verzinkt.*
    • Gußeisen:                     3,390 KG C02 pro KG Gußeisen.*
    • Kupfer:                         3,720 KG C02 pro KG Kupfer.*
    • Aluminium:                13,400 KG C02 pro KG Aluminium.*
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      * Alle Angaben zum C02-Ausstoss lt. http://www.probas.umweltbundesamt.de/php/index.php

      Zusammenfassend kann man sagen, am besten Produkte aus/mit Massivholz und am wenigsten Produkte aus/mit Aluminiumr kaufen.
      (Massiv-)Holz ist der ideale Rohstoffe, da der Baum während des Wachstums jährlich ca. 17 KG C02 speichert.

      weitere Vorteile: Produkte aus Holz sind schön anzusehen.
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  3. Teilen (C02-Einsparung 50 - ca. 90%, je nach Mitnutzer-Anzahl)
    Gibt es Produkte auf die man (wie in Punkt 1 beschrieben) nicht ganz verzichten kann, stellt sich die Frage, ob ich diese Produkt komplett für mich alleine haben muss. Verwendet man ein Produkt nicht nur für sich allein, sondern teilt es z.B. zu zweit, spart man 50% des für die Herstellung des Produktes erforderlichen C02-Ausstosses ein. Dies ist gerade interessant für Produkte, die man selber nicht so oft braucht, wie z.B. Werkzeuge.
    Möglichkeiten zum Teilen von Produkten wären zum Beispiel: Nur 1 Fernseher für alle in der Familie statt für jeden einer. Oder eben nur 1 Telefon, nur 1 oder 2 anstatt 3 Autos,ein gemeinsames Werkzeugset mit dem Nachbarn/Freund.
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    weitere Vorteile: Stärkung der zwischenmenschlichen Basis, Geld sparen.
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  4. Einkauf von lokalen Produkten (C02-Einsparung 0 - 100 %. Stark abhängig vom jeweiligem Produkt)
    Je nach Produkt ist der C02-Ausstossanteil für den Transport des Produktes unterschiedlich. Bei Lebensmittel kann dies jedoch bis zu 100% betragen. Der Einkauf beim Biobauernhof vor Ort erspart unnötige Transportwege bei gleichzeitig besserer Lebensmittelqualität.
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    Lokaler Link 1: http://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/partner/qsrkonv.html (Datenbank über regionale Anbieter).
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    Lokaler Link 2: http://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/partner/partqsrbio.html (Datenbank über regionale Bio-Anbieter).
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    weitere Vorteile: Stärkung der lokalen Wirtschaft, persönlicher Bezug zum Produzenten
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  5. Auf Wiederverwendbarkeit achten (C02-Einsparung ca. 50% geschätzt. Verifizierung folgt.)
    z.b. Akkus statt Batterien, Flaschen statt Tetrapaks, Einkaufskörbe statt Einkaufstüten (egal ob Papier, Stoff oder Plastik), Papier beidseitig benutzen usw.

    weitere Vorteile: Man spart sich das ständige Nachkaufen von "Wegwerf"-Produkten; Man spart sich das ständige Entsorgen der "Wegwerf"-Produkte.
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  6. Recycling (C02-Einsparung ca. 45% geschätzt. Verifizierung folgt.)
    Durch Recycling kann ein Teil der zur Herstellung des Produktes erforderlichen Energie eingespart werden. Im folgenden findet Ihr ein paar Beispiele für die Einsparpotentiale durch Recycling. Selbstverständlich gehört zum Recyling nicht nur das Zurückbringen der Rohstoffe in der Wertstoffkreislauf sondern auch das bewusste Einkaufen von recyelten Produkten.
  7. Länger benutzen (C02-Einsparung 0 - 50%, je nach orginärer Produktlebensdauer)
    Wir haben bewusst unterschieden zwischen Wiederverwendbarkeit des Produktes und dem längerem Benutzen eines Produktes. Der Unterschied ist auf dem ersten Blick möglicherweise nicht erkennbar. Wir wollen dies aber mit den folgendem Beispiel deutlich machen.
    Kauft man anstatt alle 3 nur noch alle 4 Jahre einen neuen PC, erspart man der Umwelt jährlich im Durchschnitt 8,33 % (=33,33% - 25,0 %) des durch die Herstellung verursachten CO2s. Nutzt man ein Produkt doppelt solange wie es üblicherweise getan wird, spart man 50% des CO2-Ausstosses ein, der bei der Herstellung des Produktes verursacht wird. Die Verlängerung der Nutzungsdauer kann auf auf verschiedene Arten erreicht werden. Entweder durch bewussten Einkauf langlebiger Produkte, durch schonenden Umgang mit dem Produkt oder einfach durch den Willen, nicht immer gleich das allerneueste besitzen zu müssen. Auch regelmäßige Wartung, eine Reparatur oder Überholung kann die Lebensdauer des Produktes sehr gut verlängern.
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    weitere Vorteile: Geld sparen
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Heizen/Warmwasser

Durchschnittlicher Anteil am C02-Ausstoss in Deutschland ca. 24 % bzw. ca. 2,5 Tonnen CO2/Bürger und Jahr.

  1. C02-arme Eigenerzeugung von Heizenergie/Warmwasser (C02-Einsparung bis zu 165%)
    • Blockheizkraftwerk - Brennstoff Biomasse, z.B. Biogas oder Holz(C02-Einsparung ca. 165%)
      Blockheizkraftwerke erzeugen mit einem Verbrennungsmotor Strom. Die zeitgleich entstehende Abwärme wird zum Heizen benutzt. Durch diese doppelte Nutzung erreichen Blockheizkraftwerke einen Wirkungsgrad von 80 - 90 % (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk). C02-Einsparung lt. http://www.oeko.de/aktuelles/dok/525.php.
      Idealerweise sollte ein Blockheizkraftwerk mit Biomasse betrieben werden, weil der Brennstoff Biomasse faktisch eine Null-Emission darstellt.
      Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Heizung und Bezug von "normalen" Strom spart man gleich doppelt C02 ein. Zum einen durch die Null-Emission bei der Produktion und zum anderen durch die gekoppelte Produktion von Heizenergie und Strom.
    • Wärmepumpe/Erdwärme/Geothermie - Betrieben mit Ökostrom(C02-Einsparung ca. 98%)
      Wärmepumpen nutzen die Umweltwärme der umgebenden Luft, des Grundwassers oder der Erdwärme um damit Gebäude beheizen zu können. http://www.waermepumpe-bwp.de/index.php?entryid=110
      Nähere Angaben zum Ökostrom, biete schaue beim Thema "Strom" weiter unten.
    • Blockheizkraftwerk - Brennstoff Erdgas(C02-Einsparung ca. 92%)
      Nähere Angaben zum Blockheizkraftwerk siehe weiter oben, Punkt 1. C02-Einsparung lt. http://www.oeko.de/aktuelles/dok/525.php.
    • Heizung - Brennstoff Holz(C02-Einsparung 90% geschätzt)
    • Wärmepumpe/Erdwäre/Geothermie - Betrieben mit bayer. Strommix.(C02-Einsparung ca. 54 %)
      C02- Einsparung lt. http://www.waermepumpe-bwp.de/index.php?entryid=110
    • Blockheizkraftwerk - Brennstoff Öl(C02-Einsparung ca. 40%)
      Nähere Angaben zum Blockheizkraftwerk siehe weiter oben, Punkt 1. Öl ist zwar aus umweltpolitischer Sicht der am schlechtesten geeignete Brennstoff. Nichtsdestotrotz lässt sich durch Einsatz des Brennstoffes Öl in einem BHKW immerhin ca. 40% des C02-Ausstosses einsparen.
      (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk)
    • Heizung - Brennstoff Gas
    • Solaranlage
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  2. Heizenergie einsparen (C02-Einsparung bis zu 50% geschätzt)
    Der beste Umweltschutz ist selbstverständlich die absolute Vermeidung des C02-Ausstosses. Im Bezug auf Heizen ist das eben das Einsparen von Heizenergie.

    • Jedes Grad weniger Raumtemperatur zählt (C02-Einsparung ca. 6% pro 1 Grad geringerer Raumtemperatur)
    • Termostatventile bremsen "automatisch. Sie halten die Raumtemperatur konstant, und bremsen z.B. die Heizung wenn die Sonne ins Zimmer scheint (C02-Einsparung ca. 6%)
    • Räume nur bei Bedarf heizen. Nichtgenutzte Räume nicht heizen, Türe zum genutzten Wohnbereich schließen. Bei Abwesendheit in der Wohnung länger als 2 Tage Heizung auf 12 Grad einstellen. Automatisches Absenken der Heiztemperatur über nacht um 5 Grad an der Heizanlage einstellen.
    • Stoßlüften anstatt Dauerlüften. Beim Dauerlüften heizt man quasi zum Fenster hinaus. Dann lieber öfters Stoßlüften (alle Fenster gleichzeitig komplett öffnen) als Dauerlüften (Ein Fenster gekippt lassen).
    • Nachts Rolläden, Fensterläden und Gardienen schließen. (C02-Einsparung bis zu 30%)
    • Wärmestau an Heizkörper vermeiden. Die Heizkörper sollten freien "Zugang" zur Raumluft haben. Keine Möbel direkt vor die Heizkörper stellen. Keine Vorhänge über die Heizkörper reichen lassen. Wäsche nicht zum Trocknen direkt auf den Heizkörper legen (C02-Einsparung ca. 5%)
    • Heizungsanlagen regelmäßig durch den Fachmann überprüfen lassen. (C02-Einsparung ca. 5 - 10 %)
    • Dämmung. Eine Dämmung kann auch noch nachträglich eingebracht werden. Bei Platzmangel reicht eine 5mm dickel aluminium-kaschierte Styroporplatte. (C02-Einsparung bis zu 6%)
    • Isolierung. Fugen und/oder Ritzen können für ein heimliches "Dauerlüften" sorgen. Diese kann man ganz einfach und kostengünstig mit Dichtungsprofilen verschließen.
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  3. Warmwasser einsparen (C02-Einsparung bis zu 50% geschätzt)
    Der beste Umweltschutz ist selbstverständlich die absolute Vermeidung des C02-Ausstosses. Im Bezug auf Warmwasser ist das eben das Einsparen von Heizenergie.
    • Wasser abstellen: Beim Zähneputzen, beim Einseifen (C02-Einsparung 100%)
    • Sofortige Reparatur: Bei tropfenden Wasserhähnen und undichten Spülkästen (C02-Einsparung 100%)
    • Pflanzen gießen mit Regenwasser. Regentonnen liefern Wasser zum Nulltarif. (C02-Einsparung 100%)
    • Luftsprudler (Perlatoren) einsetzen: Luftsprudler mischen dem Wasserausfluss Luft unter. Die gefühlte Wassermenge ist höher als die tatsächliche. (CO2-Einsparung ca. 75%)
    • Duschen anstatt Baden (C02-Einsparung ca. 66 %)
    • Handwäsche lohntnicht. Egal ob beim Geschirr oder bei der Wäsche. Heutige Spül-/Waschmaschinen sind effizienter. (C02-Einsparung ca. 66%)
    • Auto in der Waschanlage waschen. Autowaschanlagen verbrauchen weniger Wasser und entsorgen das Schutzwasser umweltgerecht (CO2-Einsparung ca. 50%)
    • Spartaste drücken. Wenn das Geschirr/die Wäsche wenig verschmutzt ist, die Spartaste drücken. (C02-Einsparung bis zu 50%)
    • Füllen Sie die Maschinen voll. Egal ob Geschirr- oder Waschmaschine, je mehr drin ist, desto größer die C02-Einsparung.

Fortbewegung

Durchschnittlicher Anteil am C02-Ausstoss in Deutschland ca. 17,5 % bzw. ca. 1,8 Tonnen CO2/Bürger und Jahr.

  1. Zu Fuß gehen (C02-Einsparung ca. 100%)
    Der beste Umweltschutz ist selbstverständlich die absolute Vermeidung des C02-Ausstosses. Dieser kann natürlich am besten erreicht werden, wenn man auf "Schusters rappen" unterwegs ist. Selbstverständlich kann man nicht immer und überall hin zu Fuß gehen.
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    weitere Vorteile: Steigerung der körperlichen Fitness, Entdeckung der Gemültichkeit ("Der Weg ist das Ziel")
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  2. Mit dem Fahrrad fahren (C02-Einsparung ca. 99%)
    Mit dem Fahrrad kommt man schon bedeutend schneller voran. Man kann auch ein paar Kleinigkeiten mitnehmen auf dem Gepäckträger. Gerade auf Kurzstrecken ist man meistens mit dem Fahrrad schneller bzw. gleich schnell wie mit dem Auto. Die C02-Einsparung ist auch nahezu 100%. (Die Herstellung eines Fahrrads verursacht i.d.R. einen relativ sehr geringen C02-Ausstoss -> siehe Thema "Konsum/Industrie", Punkt Nr. 5 "C02-Ausstoss von Rohstoffen").
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    weitere Vorteile: Steigerung der Kondition
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  3. Mit dem Bus fahren (CO2-Einsparung ca. 67%)
    Je mehr Leute mit dem Bus fahren, desto höher ist die erreichte C02-Reduktion. Der oben angegebene Wert basiert auf auf bekannte Durchschnittswerte. Ein vollbesetzter Bus würde sogar eine C02-Reduktion von ca. 90% erreichen.
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    weitere Vorteile: Leute kennenlernen, Freundschaften entwicklen, Fahren lassen anstatt selber zu fahren.
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    Lokaler Link: http://www.stw-badnes.de/Start%20Nessi.htm
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  4. Mit der Bahn fahren (CO2-Einsparung ca. 67%)
    Je mehr Leute mit der Bahn fahren, desto höher ist die erreichte C02-Reduktion. Der oben angegebene Wert basiert auf auf bekannte Durchschnittswerte. Ein vollbesetzter Zug würde ebenfalls eine C02-Reduktion von ca. 90% erreichen.
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    weitere Vorteile: erholtes Ankommen, paralleles Arbeiten/Spielen möglich, Leute kennenlernen, Fahren lassen anstatt selber zu fahren.
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    Link deutschlandweit: http://www.bahn.de/p/view/index.shtml
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  5. Mit dem Roller fahren (C02-Einsparung ca. 55 % geschätzt. Verifizierung folgt.)
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  6. Mit dem Auto fahren
    • Solarauto kaufen (CO2-Einsparung ca. 95% geschätzt. Verifizierung folgt.)
    • Neues Spritsparendes Auto kaufen (C02-Einsparung ca. 50% geschätzt. Verifizierung folgt.)
    • Spritzsparend Fahren (C02-Einsparung ca. 25% geschätzt. Verifizierung folgt.)
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  7. Nicht mit dem Flugzeug fliegen

Ernährung

Durchschnittlicher Anteil am C02-Ausstoss in Deutschland ca. 14,5 % bzw. ca. 1,5 Tonnen CO2/Bürger und Jahr.

  1. Einkauf von lokalen Produkten (C02-Einsparung nicht ermittelbar, da stark abhängig vom jeweiligem Produkt, bis zu 100% möglich)
    Einen großen Anteil des C02-Ausstosses kommt nicht von den Produkten selbst, sondern durch die teilweise sehr langen Transportwege. Der Einkauf beim Biobauernhof vor Ort erspart unnötige Transportwege bei gleichzeitig besserer Lebensmittelqualität.
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    Lokaler Link 1: http://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/partner/qsrkonv.html (Datenbank über regionale Anbieter).
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  2. Fleischlose Ernährung (C02-Einsparung ca. 70% geschätzt. Verifizierung folgt.)
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  3. Fleischreduzierte Ernährung (C02-Einsparung ca. 50 % geschätzt. Verifizierung folgt.)
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  4. Einkauf von saisonalen Lebensmittel in der Saison
    • Spargel im Frühling
    • Johannisbeeren im Sommer
    • Zwetschgen im Herbst
    • Grünkohl im Winter

Verbrauch der Allgemeinheit

Durchschnittlicher Anteil am C02-Ausstoss in Deutschland ca. 9,5% bzw. ca. 1,0 Tonnen CO2/Bürger und Jahr.

Einrichtungen wie Behörden, Schulen, Krankenhäuser u.Ä. verbrauchen Energie und emittieren CO2. Wieviel CO2 jedoch für Ihren Steuerbescheid oder den Schulbesuch Ihrer Kinder in die Atmosphäre gelangt, ist kaum feststellbar. Bedeutsame Energieverbraucher sind die öffentliche Verwaltung, Verteidigung, das Gesundheits-und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht.

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Wir Grünen wollen daran arbeiten, dass der Verbrauch der Allgemeinheit reduziert wird und setzen uns daher für alle Möglichkeiten der C02-Reduktion im Einflussbereich des Kreistags bzw. des Stadtrats ein.

Strom

Durchschnittlicher Anteil am C02-Ausstoss in Deutschland ca. 8,5 % bzw. ca. 0,9 Tonnen CO2/Bürger und Jahr.

Alle Einsparungen im Vergleich zum deutschen Strommix (inkl. vorgelagerter Prozesse und Stoffeinsatz zur Anlagenerstellung) lt.http://www.oeko.de/aktuelles/dok/525.php

  1. C02-arme Eigenerzeugung von Strom (C02-Einsparung 40 - 165%)
    • Blockheizkraftwerk - Brennstoff Biomasse, z.B. Biogas, Pflanzenöl oder Holz (C02-Einsparung ca. 165%)
      Blockheizkraftwerke erzeugen mit einem Verbrennungsmotor Strom. Die zeitgleich entstehende Abwärme wird zum Heizen benutzt. Durch diese doppelte Nutzung erreichen Blockheizkraftwerke einen Wirkungsgrad von 80 - 90 % (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk). C02-Einsparung lt. http://www.oeko.de/aktuelles/dok/525.php.
      Idealerweise sollte ein Blockheizkraftwerk mit Biomasse betrieben werden, weil der Brennstoff Biomasse faktisch eine Null-Emission darstellt.
      Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Heizung und Bezug von "normalen" Strom spart man gleich doppelt C02 ein. Zum einen durch die Null-Emission bei der Produktion und zum anderen durch die gekoppelte Produktion von Heizenergie und Strom.
    • Blockheizkraftwerk - Brennstoff Erdgas(C02-Einsparung ca. 92%)
      Nähere Angaben zum Blockheizkraftwerk siehe weiter oben, Punkt 1. C02-Einsparung lt. http://www.oeko.de/aktuelles/dok/525.php.
    • Solarzelle multikristallin (C02-Einsparung ca. 84%)
    • Blockheizkraftwerk - Brennstoff Öl(C02-Einsparung ca. 40%)
      Nähere Angaben zum Blockheizkraftwerk siehe weiter oben, Punkt 1. Öl ist zwar aus umweltpolitischer Sicht der am schlechtesten geeignete Brennstoff. Nichtsdestotrotz lässt sich durch Einsatz des Brennstoffes Öl in einem BHKW immerhin ca. 40% des C02-Ausstosses einsparen.
      (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk)
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  2. C02-armer Bezug von Strom (C02-Einsparung 20 - 96%)
    • Windkraftwerk offshore (C02-Einsparung ca. 96%)
    • Windkraftwerk an Land (C02-Einsparung ca. 96%)
    • Solar-Strom-Import aus Spanien (C02-Einsparung ca. 96%)
    • Atomkraftwerk (C02-Einsparung ca. 95 %)
      Auch wenn Atomstrom einen relativ geringen C02-Ausstoss hat, kommt Atomstrom als Lösung der C02-Problematik nicht in Frage. Hier gibt es einige Argumente, die gegen Atomstrom sprechen, wie z.B. Radioaktivität, größter anzunehmender Unfall !? (GAU), SuperGAU, Atombomben, Terrorgefahr, keine Endlager-Lösung, usw.
    • Wasserkraftwerk (C02-Einsparung ca. 94%)
    • Erdgas GuD-Kraftwerk (C02-Einsparung ca. 32%)
    • Bayerischer Strommix (C02-Einsparung ca. 20%)
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  3. Strom (ein-)sparen (C02-Einsparung ca. 50% geschätzt)
    • Geräte ganz ausschalten, nicht im Stand by-Betrieb lassen.
    • Treppen steigen, statt Aufzug benutzen.
    • Energiesparende Produkte einsetzen, z.B. Energiesparlampen, Kühlschränke, Öfen usw.

C02-Speichern/verbrauchen

  1. Bäume pflanzen
    Jeder Baum speichert jährlich durchschnittlich 17 KG CO2. (Angabe muss nochmals geprüft und mit Quelle verknüft werden).
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  2. Produkte aus Holz einsetzen
    Ein Kilogramm Holz hat 1,824 Kilogramm C02 gespeichert. (Quelle: http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=4646). Je mehr Holz Du bei Dir zu Hause einsetzt, desto mehr C02 ist gespeichert und somit der Atmosphäre entzogen.