Infrastruktur & Verkehr

 

Gleichwertige Lebensverhältnisse für alle!

zuverlässig - ökologisch – zukunftsweisend

 

Flächendeckender, barrierefreier öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV) im Stundentakt

Nur ein zuverlässiger und enger Takt kann die Menschen befähigen, auch ohne eigenes Fahrzeug ihre täglichen Wege zurückzulegen – auch abends und am Wochenende. Falls ein Ort zu klein sein sollte kann hier mit „Ruftaxi zum Bus“ geholfen werden. Damit auch gehbehinderte Personen den ÖPNV nutzen können ist es wichtig, sukzessive die Haltestellen barrierefrei auszubauen.

 

365 €-ÖPNV-Jahresticket für alle

Ein ÖPNV im gesamten Landkreis, der für 365€ pauschal pro Jahr genutzt werden kann erhöht die Akzeptanz und Nutzung, insbesondere in Verbindung mit dem flächendeckenden Ausbau. Für alle jungen Menschen bis 21 Jahre streben wir ein kostenloses Ticket an, um neue Gewohnheiten jenseits des Privat PKW zu erleichtern.

 

Stärkung der wohnortnahen Infrastruktur

Die Gemeinschaft in einem Dorf wird durch eine gute wohnortnahe Infrastruktur gestärkt. Neben Grundschulen, Dorfläden und Hausärzte muss auch darauf geachtet werden, dass von Seiten der Verwaltungen ein funktionierender Bürgerservice angeboten wird. Zusätzliche Themengebiete sind im Energiebereich z.B. (kalte) Nah- und Fernwärmenetze, dezentrale Energiegewinnung vor Ort, Peer-to-peer Lösungen (Strom aus der Solaranlage des Nachbarn mitnutzen). Für diese Bereiche müssen neue Konzepte entwickelt werden, in denen dann auch rechtliche Fragen neu zu denken und festzulegen sind.

 

Sanierung statt Neubau und Flächenversiegelung

Um Flächenfraß und Ressourcenverschwendung zu minimieren ist die Erhaltung und Sanierung bestehender Gebäude und Straßen als oberstes Gebot anzusehen. Ortskerne werden wieder lebendiger, wenn die Einwohner*innen wirklich interessante Sanierungsmöglichkeiten erhalten. Die Lebensqualität wird auf diese Weise verbessert und die damit automatisch verbundene Nutzung der so genannten „grauen Energie“ trägt zum Umweltschutz bei. Das gleiche gilt für den Straßenbau. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass kleine Straßen nicht saniert werden können wenn sie ein wenig „unbequem“ zu fahren sind, sondern daraus immer große Umbaumaßnahmen mit drastischen Abholzungen und Erdbewegungen entstehen (aktuell: Oberwaldbehrungen – Oberelsbach oder Frickenhausen Richtung NES). Hier wird viel Natur zerstört für ein Mobilitätskonzept, das überholt ist!

 

Pilotprojekte für autonome Beförderung

Für die Erprobung neuer Verkehrskonzepte sind Modellprojekte notwendig. Wir wollen solche Modellprojekte realisieren, z.B.:

  • Autonome Elektro/Batterie-Züge auf der Strecke MET-Fladungen im (Halb-) Stundentakt mit Anschlüssen zu den überregionalen Zügen in Mellrichstadt. Die Museumsbahn kann erhalten bleiben.
  • Autonomer Elektro/Batterie-Kleinbus vom Busbahnhof NES über Mühlbach zum Klinik-Campus im Viertelstundentakt.
URL:https://www.gruene-rhoen-grabfeld.de/ziele-fuer-rhoen-grabfeld/infrastruktur-verkehr/